Bregenzer Festspiele 2021

Bregenzer Festspiele

Zum ersten Mal wird Giacomo Puccinis berühmte Oper Madame Butterfly auf der Bregenzer Seebühne zu sehen sein. Die Geschichte erzählt von einer tragischen Liebe eines japanischen Geisha Mädchens. Dirigent Enrique Mazzola war bereits für die Rigoletto-Aufführungen verantwortlich, er wird das Orchester auch in der Saison 2022 dirigieren. Regisseur Andreas Homoki lässt gemeinsam mit seinem Team am Seeufer die passende japanischen Landschaftsästhetik entstehen.

Die Hausoper Sibirien von Umberto Giordano erzählt ebenfalls ein bewegtes Frauenleben in drei Akten: die tragische Geschichte von Stephane, die früh zur Prostitution gezwungen wurde, ihrem Geliebten freiwillig in ein sibirisches Gefangenenlager folgt und dort durch Verrat zu Tode kommt. Sie verwandelt sich von der Kurtisane zur Liebenden und stirbt als Heldin. Das Stück wurde bei seiner Premiere im Jahr 1903 nur zögerlich akzeptiert, feierte danach aber weltweit Erfolge. Der aus Moskau stammende Regisseur Vasily Barkhatov wird gemeinsam mit seinem Landsmann, dem Dirigenten Valentin Uryupin, die Hausoper Sibirien auf die Bühne bringen. Auch in den Orchesterkonzerten werden Meisterwerke russischer Komponisten zu hören sein – ein spannender Ausflug in die Erkundung (fern-)östlicher Klänge und Geschichten steht in der Festspielsaison 2022 auf dem Programm.

Unterkünfte

Wir haben ein kleines Kontingent an Festspielunterkünften für Sie. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Unterstützung bei der Buchung benötigen.

Ein Blick hinter die Kulissen

Sie ist die weltgrößte Seebühne! Interessierte Besucher/innen können einen Blick hinter die Kulissen werfen und dabei interessante Fakten zur Geschichte und Entwicklung der Bregenzer Festspiele erfahren.  

Führungen buchen unter www.bregenzerfestspiele.com

Mehr über die Bregenzer Festspiele

Die Seebühne in Bregenz ist eigentlich durch eine Notlösung entstanden. 1946 fehlte der Stadt Bregenz eine Bühne für Mozarts Jugendwerk „Bastien et Bastienne“ und so wurden zwei Kieskähne in der Nähe des Gondelhafens zu einer Opernbühne auf dem See. Schon damals zeigte sich das Publikum begeistert vom Charme dieser Location.

Besucher/innen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und aus Frankreich machten das Festival schon im ersten Jahr zu einem internationalen Ereignis. Vier Jahre später erhielten die Bregenzer Festspiele eine erste fixe Seebühne auf Holzpfeilern. Bei Regen zogen etwa 1.000 Besucher/innen mit den Künstler/innen in eine nahegelegene Sporthalle, wo das Stück weitergeführt wurde. 1979 wurde dann endlich die Seebühne erneuert und vergrößert, 1980 das Festspielhaus eröffnet. So konnte bei Schlechtwetter direkt ins Haus gewechselt werden.

Als Festspielorchester reisten die Wiener Symphoniker schon bei der allerersten Produktion nach Bregenz, sie sind bis heute fixer Bestandteil der Bregenzer Festspiele und haben wesentlich zur Entwicklung des Festivals beigetragen.

1998 öffneten die Festspiele mit der Seebühne, dem Großen Saal im Festspielhaus und der neuen Werkstattbühne die Türen für eine umfassende Programmerweiterung. Insgesamt stehen 12.000 Theaterplätze zur Verfügung. Mit dem Programm cross culture erreichen die Festspiele jährlich etwa 10.000 Jugendliche.

Im Jahr 2013 stand zum zweiten Mal die Zauberflöte auf dem Programm, die schon 1985 ein großer Durchbruch war. Internationale Pressestimmen überschlugen sich vor Begeisterung und verlangten nach mehr. Ab diesem Zeitpunkt blieben die Produktionen für zwei Jahre auf dem Programm und die Bühnenaufbauten wurden stabiler und aufwändiger.  

Seit 2015 ist die neue Intendantin Elisabeth Sobotka für das Programm verantwortlich. Nach “Turandot” folgte “Carmen”, 2019 und 2021 wurde “Rigoletto” von Giuseppe Verdi aufgeführt und 2022 kommt nun "Madame Butterfly" auf die Festspielbühne.

Nächste Termine

20. Juli bis 21. August 2022