Bregenzer Festspiele

Bregenzer Festspiele

Giuseppe Verdis Oper „Rigoletto“ geht 2021 in ihre zweite Saison und das Schicksal unerfüllter Liebe, Hass und Leidenschaft nimmt seinen tragischen Lauf. Unter der Inszenierung des deutschen Regisseurs Philipp Stölzl und der musikalischen Leitung von Enrique Mazzola wird das erste Stück der Trilogia popolare “Rigoletto” als eines der meistgespielten Stücke Verdis auf dem See aufgeführt.

Neben dem Spiel auf dem See findet im Festspielhaus die Opernaufführung “Nero” statt. Im Opernstudio wird wieder eine Oper von jungen SängerInnen erarbeitet und im Vorarlberger Landestheater zur Aufführung gebracht. Weitere Programmpunkte: Orchesterkonzerte, Musik & Poesie, Opernatelier und crossculture werden im November präsentiert. Das Sommerkulturprogramm in Bregenz wird wie immer abwechslungs- und umfangreich.

Termine

21. Juli bis 22. August 2021

Unterkünfte

Für Gäste zu den Bregenzer Festspielen haben wir eigens ein Kontingent bei unseren Hotelbetrieben eingeholt.

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Ein Blick hinter die Kulissen

Sie ist die weltgrößte Seebühne! Interessierte Besucher/innen können einen Blick hinter die Kulissen werfen und dabei interessante Fakten zur Geschichte und Entwicklung der Bregenzer Festspiele erfahren.  

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Mehr über die Bregenzer Festspiele

Die Seebühne in Bregenz ist eigentlich durch eine Notlösung entstanden. 1946 fehlte der Stadt Bregenz eine Bühne für Mozarts Jugendwerk „Bastien et Bastienne“ und so wurden zwei Kieskähne in der Nähe des Gondelhafens zu einer Opernbühne auf dem See. Schon damals zeigte sich das Publikum begeistert vom Charme dieser Location.

Besucher/innen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und aus Frankreich machten das Festival schon im ersten Jahr zu einem internationalen Ereignis. Vier Jahre später erhielten die Bregenzer Festspiele eine erste fixe Seebühne auf Holzpfeilern. Bei Regen zogen etwa 1.000 Besucher/innen mit den Künstler/innen in eine nahegelegene Sporthalle, wo das Stück weitergeführt wurde. 1979 wurde dann endlich die Seebühne erneuert und vergrößert, 1980 das Festspielhaus eröffnet. So konnte bei Schlechtwetter direkt ins Haus gewechselt werden.

Als Festspielorchester reisten die Wiener Symphoniker schon bei der allerersten Produktion nach Bregenz, sie sind bis heute fixer Bestandteil der Bregenzer Festspiele und haben wesentlich zur Entwicklung des Festivals beigetragen.

1998 öffneten die Festspiele mit der Seebühne, dem Großen Saal im Festspielhaus und der neuen Werkstattbühne die Türen für eine umfassende Programmerweiterung. Insgesamt stehen 12.000 Theaterplätze zur Verfügung. Mit dem Programm cross culture erreichen die Festspiele jährlich etwa 10.000 Jugendliche.

Im Jahr 2013 stand zum zweiten Mal die Zauberflöte auf dem Programm, die schon 1985 ein großer Durchbruch war. Internationale Pressestimmen überschlugen sich vor Begeisterung und verlangten nach mehr. Ab diesem Zeitpunkt blieben die Produktionen für zwei Jahre auf dem Programm und die Bühnenaufbauten wurden stabiler und aufwändiger.  

Seit 2015 ist die neue Intendantin Elisabeth Sobotka für das Programm verantwortlich. Nach “Turandot” folgte “Carmen” und 2019 und 2021 wird “Rigoletto” von Giuseppe Verdi uraufgeführt.