Damüls und Faschinajoch

Schwarzer See - Faschinajoch Runde von Nenzing

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Die anspruchsvolle Rundtour führt von Nenzing aus durch den Walgau, hinauf ins Laternsertal und weiter über Furkajoch und Faschinajoch. Flussabschnitte, der Schwarze See, schattige Waldpassagen und weite Bergblicke sorgen für viel Abwechslung. Lange Anstiege und aussichtsreiche Abfahrten prägen den alpinen Charakter der Tour.

Details

Kondition
      
Landschaft
      
Technik
      
Erlebnis
      
Schwierigkeitschwer
Höchster Punkt1764 m
Beste Jahreszeit
JanFebMärAprMaiJun
JulAugSepOktNovDez
Kurzbeschreibung

Die anspruchsvolle Rundtour führt von Nenzing aus durch den Walgau, hinauf ins Laternsertal und weiter über Furkajoch und Faschinajoch. Flussabschnitte, der Schwarze See, schattige Waldpassagen und weite Bergblicke sorgen für viel Abwechslung. Lange Anstiege und aussichtsreiche Abfahrten prägen den alpinen Charakter der Tour.

Tourenbeschreibung

Die Rundtour startet am Bahnhof Nenzing und führt zunächst durch die Bahnhofsunterführung in Richtung Ill. Nach wenigen Minuten erreicht man die Illstraße und folgt dem Flusslauf flussabwärts. Dieser erste Abschnitt verläuft angenehm eben und bietet einen ruhigen Einstieg in die Tour, bevor bei der ersten Brücke die Ill sowie die Rheintalautobahn überquert werden.

Über die Schlinser Straße führt die Route weiter in Richtung Satteins. Nach der Querung des Dabaladabachs geht es in ruhigere Seitenstraßen über. Entlang des Giesenbachs verläuft der Weg mehrere Kilometer durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit kleinen Waldstücken, Wiesenflächen und schattigen Passagen. Besonders angenehm ist dieser Abschnitt an warmen Tagen, da Wald und Bachnähe für etwas Kühle sorgen.

In Satteins passiert die Route die Pfarrkirche Heiliger Georg. Danach geht es auf leicht ansteigenden, kurvenreichen Straßen weiter in Richtung Schwarzen See. Beim Schwarzen See bietet sich eine kurze Rast an. Der kleine See ist ein schöner Natur- und Fotopunkt. Mit dem Schwarzer See Stüble liegt auch eine Einkehrmöglichkeit direkt am Weg.

Über Rankweil verläuft die Tour zunächst angenehm und flach weiter, bevor ab dem Bereich der Frutz der anspruchsvollere Teil beginnt. An der Frutz bietet sich eine kurze Abkühlung am Wasser an. Der Anstieg Richtung Laterns führt dann durch offene Abschnitte und schattige Waldstücke. Mit zunehmender Höhe wird die Landschaft alpiner, die Ausblicke ins Rheintal werden weiter.

Durch Laterns führt die Strecke weiter Richtung Furkajoch. Dieser Abschnitt zählt landschaftlich zu den eindrucksvollsten Teilen der Runde: Die Straße zieht sich kurvenreich durch Wald- und Gebirgslandschaft nach oben. Am höchsten Punkt bietet sich eine Pause beim Restaurant Zum Charly an, mit Blick auf die umliegenden Berge.

Anschließend führt die Tour hinunter nach Damüls und weiter Richtung Faschina. Nach der Abfahrt folgt nochmals ein Anstieg hinauf zum Faschinajoch. Am Parkplatz oben bietet sich eine kurze Pause an. Danach folgt eine lange Abfahrt durch das Große Walsertal über Fontanella, Sonntag und St. Gerold bis nach Thüringen.

Der letzte Abschnitt führt durch offene Wiesenlandschaften zurück Richtung Ill und weiter nach Nenzing. Nach der Querung von Ill, Autobahn und Bahntrasse endet die Rundtour wieder am Bahnhof Nenzing.

Anreise

Zum Ausgangspunkt empfehlen wir die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Start- und Zielpunkt der Rundtour ist der Bahnhof Nenzing, der direkt an das Bahn- und Busnetz angebunden ist.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die nächstgelegene Haltestelle ist Nenzing Bahnhof. Der Bahnhof liegt an der Bahnverbindung Bludenz – Feldkirch – Dornbirn – Bregenz – Lindau und ist unter anderem mit der S-Bahn Vorarlberg erreichbar. Auch regionale Busverbindungen halten direkt am Bahnhof Nenzing. Die Anreise mit Bus und Bahn ist besonders empfehlenswert, da die Tour direkt am Bahnhof startet und dort auch wieder endet.

Aktuelle Verbindungen können über vmobil.at geplant werden.

Mit dem Auto:
Die Anreise erfolgt über die A14 Rheintal/Walgau Autobahn bis zur Ausfahrt Nenzing-Bludesch. Von dort geht es weiter Richtung Nenzing und über die Hauptstraße bzw. Bahnhofstraße zum Bahnhof Nenzing. Bei Anreise über die Autobahn ist eine gültige Vignette erforderlich.

Parken:
Parkmöglichkeiten befinden sich beim Walgaubad Nenzing bzw. bei der Sportanlage an der Illstraße. Der Parkplatz liegt nahe am Tourenverlauf und ist vom Bahnhof Nenzing mit dem Rad in wenigen Minuten erreichbar. Vor Ort gelten die jeweils ausgeschilderten Regelungen

Ausrüstung

Fahrradhelm, gegebenenfalls Radrucksack, bequeme Radbekleidung, witterungsangepasste Kleidung sowie Sonnen- und Regenschutz. Für die langen Anstiege und alpinen Abschnitte sollten ausreichend Trinkwasser, Proviant, ein Erste-Hilfe-Set und ein geladenes Handy mitgeführt werden. Sinnvoll sind außerdem Luftpumpe, Ersatzschlauch bzw. Pannenset und Fahrrad-Werkzeug.

Sicherheitshinweise

Die Tour verläuft teils auf öffentlichen Straßen und alpinen Passstraßen. Besonders bei Anstiegen, Kurven und längeren Abfahrten sind sichere Fahrtechnik, angepasste Geschwindigkeit und Aufmerksamkeit wichtig.

Vor der Tour sollten Wetterlage, Straßenzustand und mögliche Sperren geprüft werden. In höheren Lagen können Regen, Nebel, Kälte oder Schnee die Bedingungen rasch verändern.

NOTRUF:

112 Euro-Notruf (funktioniert mit jedem Handy/Netz) 

140 Alpine Notfälle österreichweit 

144 Alpine Notfälle Vorarlberg 

Zusatzinformationen

Einkehr und Rast:
Einkehrmöglichkeiten gibt es beim Schwarzer See Stüble, beim Restaurant Zum Charly am Furkajoch sowie in den Orten entlang der Strecke. Schöne Rastpunkte liegen am Schwarzen See, an der Frutz, am Furkajoch und am Faschinajoch.

Tageszeit und Baden:
Ein früher Start ist empfehlenswert, da die Tour lang und anspruchsvoll ist. An warmen Tagen bietet sich das Walgaubad Nenzing als Möglichkeit zur Abkühlung an.

Eignung:
Die Tour ist nicht barrierefrei und aufgrund von Länge, Höhenmetern und alpinen Passstraßen nicht für Familien mit kleinen Kindern geeignet. Für Hunde ist sie wegen Straßenverkehr, Anstiegen und langen Abfahrten nur eingeschränkt empfehlenswert.

Abkürzung:
Ein vorzeitiger Ausstieg/Einstieg ist in Talorten wie Satteins, Rankweil oder Thüringen möglich. 

Beste Jahreszeit:
April bis Oktober. In höheren Lagen rund um Furkajoch und Faschinajoch können Schnee, Straßensperren oder kühle Bedingungen die Befahrbarkeit einschränken.

Tour-Quickfacts
Schwierigkeit
schwer
Strecke
68,9 km
Dauer
05:30h
Aufstieg
1730hm
Abstieg
1730hm