Die Tour startet direkt am Bahnhof Nenzing auf rund 508 Metern Seehöhe. Die ersten Kilometer verlaufen noch vergleichsweise ruhig und überwiegend auf Asphalt über Bahnhofstraße und Gaisstraße durch Nenzing. Nach rund zwei Kilometern beginnt der lange Anstieg.
Über Nebenstraßen und den Gamperdonaweg führt die Route in Richtung Stellveder. Bis etwa Kilometer fünf bleibt der Untergrund weitgehend asphaltiert. Danach wechselt die Strecke auf einen Forst- und Güterweg; ab rund Kilometer 5,4 prägt Schotter den weiteren Anstieg. Zwischen Kilometer zwei und dem Wendepunkt werden netto rund 950 Höhenmeter gewonnen, bei einer durchschnittlichen Netto-Steigung von knapp acht Prozent.
Der Weg steigt in zahlreichen Kehren durch Wald und offene Bergbereiche am Nenzingerberg an. Im Bereich der früheren Bergsiedlung liegt die St. Martins-Kapelle etwas abseits der Route. Weiter oben führt der Track direkt an der Nenzingerberg Alpe vorbei und zieht anschließend auf dem Güterweg weiter in Richtung Valscherina.
Nach rund 13,9 Kilometern ist der Wendebereich bei der Valscherina-Hütte erreicht. Die Alpenvereinshütte liegt auf etwa 1.462 Metern; der GPX-Track erreicht in diesem Bereich seinen höchsten Punkt auf rund 1.480 Metern. Die offene Alp- und Berglandschaft bietet hier einen ruhigen Kontrast zum langen Anstieg.
Für die Rückfahrt wird derselbe Weg weitgehend wieder zurückgefahren. Zunächst folgt die lange Schotterabfahrt über den Nenzingerberg, danach geht es ab Stellveder wieder auf Asphalt nach Nenzing. Besonders auf losem Untergrund ist eine angepasste Geschwindigkeit wichtig. Die letzten Kilometer verlaufen wieder flacher bis zum Bahnhof Nenzing.