Graphic Novels über Kriege, bewaffnete Konflikte und Repression erfahren besonders seit Mitte der 1980er-Jahre immer größerer Aufmerksamkeit. Zahlreiche Publikationen und Vermittlungsprojekte, die sich mit dem Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen sowie verschiedenen Aspekten der nationalsozialistischen Terrorherrschaft beschäftigen, zeugen von der Relevanz dieses Mediums für die Erinnerungskultur.
Ziel dieser interdisziplinären Veranstaltung ist die Thematisierung historischer Grundlagen und Ansprüche für die Vermittlung der NS-Zeit und ihrer Folgen anhand künstlerischer Formate sowie die Reflexion der Grenzen und Potenziale der Graphic Novel als Vermittlungsmedium (transgenerationaler) Folgen von Kriegserfahrungen.
Die Tagung vereint Theorie und Praxis:
22. Oktober, vorarlberg museum, Bregenz
Vorträgen und Diskussionen
u.a.Keynote von Graphic-Novel-Autorin Barbara Yelin
23. Oktober 2026, Literaturhaus Vorarlberg, Hohenems
Workshops mit hands-on Einblick in die Erstellung von Graphic-Novels
Leitung Historiker und Illustrator Nicolas Bleck
CALL FOR PAPERS, POSTERS & TEILNAHME
Wir freuen uns über Einreichungen von Wissenschaftler:innen, Kunstschaffenden, Kunstvermittler:innen, Grenzgänger:innen etc., die sich in ihren Arbeiten mit der graphischen Übersetzung historischer Inhalte mit Bezug auf die NS-Zeit und ihre Folgen beschäftigen. Gerne können auch Projektskizzen oder Work-in-Progress zur Diskussion gestellt werden.
- Für eine aktive Teilnahme am Tagungsteil (22. Oktober 2026, Bregenz) bitten wir um Einreichung von Abstracts bis 01. Juli 2026 antagung-gezeichnet@lbg.ac.at
Für eine aktive Teilnahme am Workshopteil (23. Oktober 2026, Hohenems, Arbeitssprache Deutsch, auch ohne Tagungsteilnahme besuchbar), bitten wir um verbindliche Anmeldung per Mail bis 1. September 2026 an tagung-gezeichnet@lbg.ac.at.
Rückfragen bitte an: tagung-gezeichnet@lbg.ac.at
Tagungswebseite: https://bik.lbg.ac.at/events/gezeichnet-kriegsfolgen-in-graphic-novels/
Eine Zusammenarbeit von Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung (BIK), Universität Graz, vorarlberg museum, Literaturhaus Vorarlberg und Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim



