In Vorarlberg wird immer öfter darüber diskutiert, inwiefern die ökonomische Prosperität des Landes mit seiner vergleichsweise frühen (Textil-)Industrialisierung in Zusammenhang mit der Ausbeutung von Menschen in anderen Weltteilen steht, wo der Rohstoff Baumwolle billig, aber unter Bedingungen der Sklavenwirtschaft hergestellt und nach Europa exportiert wurde. Da es zu dieser Frage kaum regionalhistorische Forschung gibt, hat sich das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg in Kooperation mit der Universität Innsbruck dazu entschieden, eine gemeinsame Tagung zu diesem Thema zu organisieren.
Anmeldung
per Mail an wirtschaftsarchiv-v@vol.at erbeten
Tagungsgebühren pro Person Euro 60,-- (Studierende und Vereinsmitglieder des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg Euro 30,--). Inkludiert ist die Verpflegung in den Kaffeepausen.



