Der Nazi-Kriegsverbrecher Josef Mengele taucht nach 1945 unter falschem Namen in Südamerika unter. Ein Netzwerk alter Nazis und die Unterstützung seiner wohlhabenden Familie schützen ihn jahrzehntelang vor Strafverfolgung. Regisseur Kirill Serebrennikov zeichnet in distanzierendem Schwarz-Weiß die Fluchtstationen des „Todesengels von Auschwitz“ nach – von Argentinien über Paraguay bis Brasilien – und konfrontiert ihn am Lebensende mit seinem Sohn Rolf, der wissen will, was dort wirklich geschah. August Diehl verkörpert Mengele mit erschreckender Präzision.
D/F, 2025, 135 min
Eintritt: 10 Euro


