Podiumsgespräch: Kunst im öffentlichen Raum - Erinnerungskultur – Kollektives Gedächtnis

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Eventdetails
Bregenz, Magazin 4, Bregenz
Fr. 06.März 2026, 18:00 - 20:00 Uhr

Keynote: Meinrad Pichler, Historiker

Podiumsgespräch mit: Hanno Loewy, ehemaliger Direktor Jüdisches Museum Hohenems, Sarah Schlatter – Hochschullehrerin FH Dornbirn und Künstlerin und Petra Zudrell, Leiterin Stadtmuseum Dornbirn.



Kunst im öffentlichen Raum ist mehr als Dekoration: Sie prägt urbane und alpine Landschaften, schreibt sich in kollektive Erinnerung ein, provoziert Widerspruch und eröffnet Reflexionsräume. Öffentlicher Raum ist kein neutraler Hintergrund, sondern ein sozial geprägter Ort, der durch künstlerische Interventionen neue Bedeutungen erhält. Mit dieser Veranstaltungsreihe wollen wir die Wahrnehmung von Kunst schärfen, Hintergründe vermitteln und Gespräche zwischen Künstler:innen, Stadt und Publikum führen.


Ausgangspunkt ist Bregenz, eine Stadt mit außergewöhnlicher Dichte an Kunstwerken im öffentlichen Raum – darunter Werke von Herbert Albrecht, Gottfried Bechtold, Gunter Demnig, Cerith Wyn Evans, Tone Fink, Heinz Gappmayr, Reinhard Gassner, Michelangelo Pistoletto, Ruth Schnell, Roman Signer, Natasa Sienčnik, und vielen mehr.

Über Bregenz hinaus setzen Projekte in Vorarlberg wie Antony Gormleys „Horizon Field“, James Turrells „Skyspace“, Bechtolds Arbeiten an der Silvretta-Staumauer, Miriam Prantls Erdenlicht und viele weitere wichtige Impulse. Sie verbinden Landschaft, Licht und Wahrnehmung und regen ökonomische, ökologische und ästhetische Diskussionen an. Zusätzlich verdeutlichen sie das Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum und erzeugen nachhaltige touristische Wertschöpfung sowie internationale Aufmerksamkeit.