Kreativität gilt gemeinhin als Sache der Zentren – dort, wo Dichte und Tempo Neues hervorbringen. Vorarlberg erzählt eine andere Geschichte: Eine Handvoll Handwerker-Architekten machte aus einer abgelegenen Provinz ein international beachtetes Zentrum der Baukunst. Gernot Grabher (HafenCity Universität Hamburg) fragt anhand internationaler Beispiele, wann Peripherie zur Ressource wird. Hilde Strobl (Archiv für Bau.Kunst.Geschichte) zeigt am Beispiel Tirols der 1960er bis 1980er Jahre ein Gegenmuster: Während die touristisch geprägte Peripherie dem Heimatfilm-Klischee folgte, entstand im städtischen Zentrum eine expressive, in alpinen Bautraditionen verwurzelte Architektur.

Eventdetails
Innsrbuck, Universität Innsbruck, GEIWI Turm
Di. 20.Oktober 2026,
ab 18:00 Uhr


