Über Tälern, auf Gipfeln und Schillers Nase
Zwei ungleiche Nachbarn ragen über Bludenz empor. Im Rahmen einer aussichtsreichen Rundtour ab Bürserberg lässt sich auf der Mondspitze und dem Minizweitausender Schillerkopf doppeltes Gipfelglück erleben.
Über Tälern, auf Gipfeln und Schillers Nase
Zwei ungleiche Nachbarn ragen über Bludenz empor. Im Rahmen einer aussichtsreichen Rundtour ab Bürserberg lässt sich auf der Mondspitze und dem Minizweitausender Schillerkopf doppeltes Gipfelglück erleben.
Die Mondspitze bezieht ihrer Form nach ihren Namen nicht vom Erdtrabanten. Der Schillerkopf hingegen kann seine Ähnlichkeit mit dem berühmten deutschen Dichter nicht leugnen, selbst wenn er es ambitioniert versuchte. Und in der Tat: Vom Klostertal aus betrachtet hat es den Anschein, als blicke man auf das versteinerte Gesichtsprofil von Friedrich Schiller. Pikanterweise tanzt dem Dichterfürst das Gipfelkreuz gar noch auf der Nase herum.
| Kondition | |
| Landschaft | |
| Technik | |
| Schwierigkeit | schwer |
| Erlebnis | |
| Höchster Punkt | 1991 m |
| Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun |
| Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
Rheintalautobahn A14 bis Ausfahrt Bludenz oder S16 vom Arlberg nach Bludenz. Auf der L82 ins Brandnertal und bei Bürserberg die Straße nach Tschengla abzweigen. Nach dem Bikepark-Parkplatz kommt der Wanderparkplatz Tschenlga.
Ab Bludenz: Landbus 81 (Bludenz - Brand), Haltestelle Bürserberg Museum oder Gemeindeamt
www.vmobil.at
Ab Bürserberg verkehrt ein privater Wanderbus auf die Tschengla (von Anfang Juli bis Anfang Sept.),
Info: Fa. Grass Bus, Tel.: +43 5552 62713, www.grassreisen.at
Wanderparkplatz Tschengla
Von Wanderparkplatz Rona auf der Tschengla Richtung „Alpe Rona“, kurz vor der Alpe Rona an „Mondspitze“ orientieren. In rund 1300 Meter vom Fahrweg auf Steig wechseln(„Mondspitze“). Die Route führt insgesamt gemütlich ansteigend ins Gebiet der Furklaalpe. Beim Wegweiser „Furklaalpe“ (1619 m) weiter an „Mondspitze“ orientieren und nun auf dem Fahrweg links am Almkreuz und dem Almhaus vorbei. Nach wenigen Metern links auf Steig Richtung „Mondspitze“ abzweigen und nach wie vor sanft empor. Der Steig mündet gleich wieder in einen Fahrweg - darauf Richtung „Mondspitze“ zum nahen Klampera Sättele. Hier links abzweigen („Mondspitze“) und in der Folge auf alpinem Steig recht abschüssig die steile, felsdurchsetzte Flanke bis zum Gipfel hinauf (Trittsicherheit, Schwindelfreiheit erforderlich). Vom Gipfel auf einem breiten Grat bzw. Rücken – zunächst ab- und ansteigend, insgesamt jedoch absteigend – zum Schillersattel (1847 m). Hier beginnt der alpine Steig zum Schillerkopf (Trittsicherheit, Schwindelfreiheit erforderlich). Der Schlussanstieg erfolgt unter Umgehung der Gipsdoline (kurze Abwärtspassage) von Westen – ganz zum Schluss sehr steil hinauf (Trittsicherheit, Schwindelfreiheit erforderlich). Vom Gipfel retour zum Schillersattel und dort Richtung „Tschengla“. Der Steig leitet über weite Strecken ziemlich gerade und recht sanft hinunter und überquert da und dort einen Fahrweg (stets „Tschengla“ und am Steig bleiben). Vielfach über Wiesen, teilweise im lichten Wald führt die Strecke gemütlich (Ausnahme ein steileres Stück) hinunter auf die Tschengla, um kurz vor Parkplatz zurück in die ursprüngliche Route zu münden.
NOTRUF:
140 Alpine Notfälle österreichweit
144 Alpine Notfälle Vorarlberg
112 Euro-Notruf (funktioniert mit jedem Handy/Netz)
Die Mondspitze bezieht ihrer Form nach ihren Namen nicht vom Erdtrabanten. Der Schillerkopf hingegen kann seine Ähnlichkeit mit dem berühmten deutschen Dichter nicht leugnen, selbst wenn er es ambitioniert versuchte. Und in der Tat: Vom Klostertal aus betrachtet hat es den Anschein, als blicke man auf das versteinerte Gesichtsprofil von Friedrich Schiller. Pikanterweise tanzt dem Dichterfürst das Gipfelkreuz gar noch auf der Nase herum.
Über Tälern, auf Gipfeln und Schillers Nase
Zwei ungleiche Nachbarn ragen über Bludenz empor. Im Rahmen einer aussichtsreichen Rundtour ab Bürserberg lässt sich auf der Mondspitze und dem Minizweitausender Schillerkopf doppeltes Gipfelglück erleben.
Einkehrmöglichkeit: Alpe Rona, diverse Einkehrmöglichkeiten auf der Tschengla
