Mittelweiherburg Hard

Hard, Ansitz Mittelweiherburg

Das heutige Textildruckmuseum Mittelweiherburg wird 1570 von Hans Christoph Schnabel von Schönstein erbaut.

Das Wasserschloss wurde um 1570 im Quellgebiet des Harder Dorfbachs von Hans Christoph Schnabel von Schönstein erbaut. Der das Schlösschen umgebende Wassergraben rund um die Burg ist nicht erhalten geblieben und mittlerweile verschüttet. Im 17. Jahrhundert ist sie zeitweise ein Kloster, 1794 beherbergt sie die Vogelschen Kottonfabrik und wird innen umgebaut. Im 19. Jahrhundert muss die Mittelweiherburg zwei Brände erdulden und 1945 Bombenschäden hinnehmen. Nach fünfjähriger Restaurierung in den Jahren 1957 bis 1962 wird sie zum Heimatmuseum, ab 1997 ist sie ein Textildruckmuseum. Neben einer ortsgeschichtlichen Sammlung finden sich dort auch Ausstellungsstücke zur Technik der früheren Formstecherei und des Stoffhanddruckes sowie Sozialgeschichte der Industrialisierung bis in die 1930er Jahre.