Die Rundtour beginnt in Damüls im Bereich Kirchdorf. Vom Bergdorf auf rund 1.400 Metern Seehöhe steigt die Strecke zunächst in Richtung Furkajoch an. Schon auf den ersten Kilometern werden deutlich Höhenmeter gewonnen. Zwischen den offenen Berghängen und Almflächen wird der Blick auf die umliegende Bergwelt frei. Nach weiteren Anstiegen erreicht die Tour am Furkajoch ihren höchsten Punkt auf etwa 1.760 Metern Seehöhe.
Vom Furkajoch folgt die lange Abfahrt über die kurvenreiche Passstraße in das Laternsertal. Die Strecke führt durch die Berglandschaft rund um Innerlaterns und weiter über Laterns talwärts. Mit zunehmendem Höhenverlust treten bewaldete Hänge, Wiesen und Siedlungen an die Stelle der offenen Passlandschaft. Im Bereich Laterns-Thal liegt die Pfarrkirche St. Nikolaus nahe der Strecke. Die längeren, stellenweise steilen Abfahrten erfordern volle Aufmerksamkeit und eine kontrollierte Geschwindigkeit.
Anschließend führt die Runde über Suldis und Batschuns im Gemeindegebiet Zwischenwasser weiter in Richtung Rheintal. In Batschuns liegen die Pfarrkirche zum heiligen Johannes dem Täufer und die zeitgenössisch gestaltete Totenkapelle nahe der Route. Wenig später passiert die Tour die Kapelle Mariahilf; auch das historische Batschunser Schlössle liegt in Streckennähe und ist von außen als Teil der regionalen Baugeschichte interessant. Das Gelände senkt sich hier bis in die tieferen Lagen am Rand des Rheintals.
Im Raum Rankweil beginnt ein weiterer markanter Anstieg. Über die Übersaxner Straße gewinnt die Runde auf wenigen Kilometern wieder deutlich an Höhe. In der Hanglandschaft öffnen sich Ausblicke über das Rheintal und in den Walgau. Die Strecke erreicht Übersaxen mit der Pfarrkirche zum heiligen Bartholomäus.
Von Übersaxen führt die Tour über die Walgau-Höhenstraße durch die Umgebung des Dünserbergs weiter nach Düns. In der Nähe der Strecke stehen die Kapelle zum heiligen Wolfgang am Dünserberg und im Dorf Düns die Pfarrkirche zum heiligen Antonius Abt. Anschließend geht es teilweise kräftig bergab nach Schnifis.
Ab Schnifis führt die Strecke wieder bergauf in Richtung Thüringerberg. Hier beginnt der Übergang ins Große Walsertal. Auf der Weiterfahrt über St. Gerold und Blons nach Sonntag wechseln sich kürzere Anstiege und Abfahrten ab. Das Große Walsertal ist als UNESCO-Biosphärenpark ausgezeichnet und verbindet gewachsene Siedlungen mit vielfältigen Natur- und Lebensräumen.
Im Bereich Sonntag folgt der letzte lange Anstieg über Fontanella nach Faschina. Nach vielen bereits zurückgelegten Höhenmetern ist diese Auffahrt eine besondere konditionelle Herausforderung. Über mehrere Kilometer gewinnt die Straße deutlich an Höhe, während sich das Tal zunehmend unterhalb der Strecke öffnet. Beim Faschinajoch auf knapp 1.500 Metern ist der zweite Pass der Runde erreicht. Die Landschaft ist wieder stärker von alpinen Hängen und Bergwiesen geprägt.
Vom Faschinajoch führt das letzte Teilstück zurück nach Damüls. Nach einer Abfahrt folgen noch leichte Höhenunterschiede, bevor die Rundtour im Bereich Kirchdorf endet. Damit verbindet die Strecke das Furkajoch, das Rheintal, die Höhen des Walgaus und das Große Walsertal zu einer abwechslungsreichen, sportlichen Runde. Ein Einstieg ist auch an anderen geeigneten und gut erreichbaren Punkten entlang der Strecke möglich.