Ein Essayfilm über die Versuche Elisabeths, Kaiserin von Österreich, aus dem Bild zu verschwinden.
Ein Film über Orientalismus und über weibliches Reisen.
Ein in Ägypten gedrehter Kamerafilm mit einem Text der Autorin und Musik des Kronos-Quartetts.
Die Kamera schlüpft in die Rolle einer Flaneurin, die sich, ohne ihr Ziel aus den Augen zu verlieren, dem Gewühl der Straßen überlässt und den Details des Alltags mehr Schaulust abgewinnt als den großen Monumente.
Ein flüchtiger Zug unterwegs nach dem Orient auf der Suche nach dem Eigenen im Fremden.
Auf der Spur der österreichischen Kaiserin Elisabeth, deren Bild heute von der jungen Romy Schneider als Sissi geprägt ist, reist Beckermann nach Ägypten und findet Bilder, hinter deren Oberfläche die Geschichte lauert.
Das gelingt Beckermann durch eine zutiefst subjektive Kameraführung, die eher den Blick der Frau als das Gesehene mitteilt.
Wie kann ich mich bewegen? Wohin darf ich schauen? Was sehe ich mit welchen Augen?
Und plötzlich schaut das Bild einer Frau zurück, Elisabeth, die Kaiserin, die sich nach ihrem 31. Geburtstag nie wieder hat fotografieren lassen. o.N., Frankfurter Rundschau, 02/2000

Eventdetails
Dornbirn, Spielboden Dornbirn
Februar 2026
Di. 10.Februar 2026,
19:30 - 21:30 Uhr
Do. 19.Februar 2026,
19:30 - 21:30 Uhr

