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Andelsbuch ist einer der ältesten Ansatzpunkte in der Siedlungsgeschichte des Bregenzerwalds. Um 1080 gab Graf Ulrich von Bregenz den Anstoß zur Kultivierung von „Andoltisbuoc“ durch Benediktinermönche, die später von der Mehrerau aus aktiv wurden. Im Mittelalter entstand über dem Grab des Einsiedlers Diedo eine Pfarrkirche, die zur Mutterkirche für den inneren Bregenzerwald wurde. Als Wahlort der Bregenzerwälder Landsgemeinde und durch das Rathaus auf der Bezegg war Andelsbuch bis 1806 zugleich der politische Mittelpunkt der einstigen „Wälderrepublik“.
Der Weg führt auch am "Werkraum Haus" vorbei. Mit dem "Werkraum Bregenzerwald" haben die innovativen Handwerker aus dem Bregenzerwald sich eine Plattform geschaffen. Das sehr spezielle Gebäude des renommierten Schweizer Architekten Peter Zumthor dient einerseits als Versammlungsort und andererseits als große Vitrine – als Schaufenster zur Handwerkskultur im Bregenzerwald.





