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Smartphonepandemie | Rainer Wolf

In absehbarer Zeit wird die Zahl der Handys weltweit die 4 Milliardengrenze erreichen. Dies läßt ohneweiters einen Vergleich mit einer Pandemie zu. Das Handy beeinflußt unser Leben nachhaltig in positiver und negativer Weise. Diese enorme Zahl an Smartphones benötigt gewaltige Mengen an Batterien. In einem Video wird gezeigt, welche Probleme allein die Gewinnung von Cobalt und Tantal für die Batterien verursacht. Dies ist der Grund, mich künstlerisch mit diesem Thema zu beschäftigen.

In dieser Ausstellung wird hinterfragt , ob die Entwicklung des Handy tatsächlich so eine geniale Erfindung war : es trägt zur Steigerung des gewaltigen Energiebedarfs der Kommunikationstechnologie bei, der begrenzten Resourcen auf unserer Erde und es macht uns immer durchschaubarer („der gläserne Mensch“) . Metaphorisch für diesen Zustand sind die lebensgroßen Figuren aus verzinktem Hennengitter. In einem Video wird auf die skrupellose Ausbeutung von Kobalt im Zusammenhang mit den notwendigen Batterien hingewiesen, wodurch der Begriff Neokolonialisierung nahe gelegt wird .


Eröffnung | Donnerstag, 1. Juli 2021 | 16 Uhr
Einführung | Karl Heinz Pichler
Dauer der Ausstellung | 1. bis 31. Juli 2021
Öffnungzeiten | Fr 16 bis 18 Uhr | Sa 15 bis 18 Uhr | So 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr
Ort | Forum für aktuelle Kunst, Villa Claudia, Bahnhofstraße 6, 6800 Feldkirch

Eventdetails
02.07.2021
12:00 - 18:00 Uhr
Feldkirch