21°C
Vorarlberg

Kultureinrichtungen

Kunsthaus Bregenz (KUB)

Thomas Schütte, deutscher Bildhauer und Zeichner, präsentiert im Kunsthaus Bregenz ein breites Spektrum an Motiven und Materialien. Von schweren Figuren bis hin zu architektonischen Modellen und Zeichnungen. Schütte setzt gerne Aquarelle neben seine Skulpturen, um ein lyrisches Gegenstück an die Seite der schweren Materialien zu stellen und sorgt somit für eine unerwartete Wendung.

Seine Werke sind neben dem KUB auch an unterschiedlichen Orten im öffentlichen Raum in Bregenz zu sehen. Vor dem Kunsthaus Bregenz auf dem Karl-Tizian-Platz ist beispielsweise ein Wasserdampf schnaubender Hund aus Bronze zu finden. Seine Wachs- oder Tonmodelle sind teilweise bis zu sechs Meter hoch und in Bronze oder Stahl gegossen.

Das Kunsthaus Bregenz zählt inhaltlich wie auch architektonisch zu Europas wichtigsten Ausstellungshäusern zeitgenössischer Kunst und bietet seinen Besuchern ein hochkarätiges Kunstvermittlungsprogramm.

Thomas Schütte © Miro Kuzmanovic
Thomas Schuette, 1. OG Ausstellungsansicht © Markus Tretter, Kunsthaus Bregenz
Thomas Schuette, Installationsansicht Aussen © Markus Tretter, Kunsthaus_Bregenz

Ausstellungen 2019

  • Ed Atkins – 19. Januar bis 31. März 2019
  • Miriam Cahn – 13. April bis 30. Juni 2019
  • Thomas Schütte – 13. Juli bis 6. Oktober 2019
  • Raphaela Vogel – 19. Oktober bis 6. Januar 2020

 

Thomas Schütte

Thomas Schütte, 1954 in Oldenburg geboren, hatte bereits Einzelausstellungen in Amsterdam, Madrid oder London. Seine Arbeiten waren, vor seiner Ausstellung in Bregenz, im Monnaie de Paris zu sehen. 2021 widmet ihm das Museum of Modern Art in New York eine Retrospektive.

Seine Ausstellung im Kunsthaus Bregenz ist wie ein Regal aufgebaut, in jedem Stockwerk behandelt er ein anderes Thema. Im Erdgeschoss des KUB ist die Bibliothek (2014/2017) zu finden, ein Modellbau in Originalmaßstab, welches er mit Musikern zusammen gebaut hat. Im ersten Obergeschoss befinden sich Skulpturen von Frauen aus verschiedenen Materialien wie Bronze, Aluminium oder Stahl. Sie knien, liegen, hocken oder beugen sich räckelnd auf den Podesten. Daneben zeigt er fiktive Flaggen, sogenannte „fake flags“, sie sind Symbol und Spiel zwischen Nation und Komposition. Im zweiten Geschoss finden sich seine architektonischen Modelle und erinnern an die französische Revolutionsarchitektur. Im obersten Stockwerk steht die Serie Mann im Wind I–III (2018).  Diese Skulpturen sind Figuren der Mühsal, des Wartens, der widerständigen Würde und Rätselhaftigkeit. 

Seine Kunst konzentriert sich vor allem auf die Bildhauerei und er arbeitet figurativ. Aus kleinen, handgefertigten Modellen entstehen große Skulpturen. 

Die Ausstellung kann auch im Zuge einer Gruppenreise inklusive Führung für Ihre Reisegruppe gebucht werden. 

 

 

Kontakt & Öffnungszeiten

Täglich 10 bis 20 Uhr