Johanniterkirche Feldkirch

Johanniterkirche

Installationen zeitgenössischer Kunst mitten in der Feldkircher Innenstadt.

Kunst und Kirche – das ist wohl seit eh und je eine ge­glück­te Sym­bio­se. Viele Meister­werke der Kunst­ge­schichte ent­springen dem Streben nach der Dar­stellung des Er­habenen.
Ein Überbleibsel der Kreuzzüge ist die Johanniterkirche im historischen Herzen von Feldkirch. 1218 errichtete Graf Hugo von Montfort im Zuge der Kreuzzüge ein Hospiz unter der Leitung des Johanniterordens. Später gaben die Johanniter das Hospiz auf, deren Kirche blieb aber erhalten. Ihre Zerstörung 1799 während den Napoleonischen Kriegen beendete die Seelsorge schlagartig, die barocke Kirche wurde zum Pferdestall. Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts konnte ihre ursprüngliche Funktion als Kirche unter dem Jesuitenorden wieder aufgenommen werden. Aus dieser Zeit stammen die Reliefs am Eingang und einige Fresken. Außen am Giebelspitz können Sie den »Bläsi« entdecken, ein kleines, glockenschlagendes Männchen von 1510. Seit 1995 werden in der Kirche Werke zeitgenössischer Künstler aus dem In- und Ausland gezeigt.

2020 wurde ein neues Buch herausgegeben, das neue Perspektiven auf 25 Jahre Kunst in der Johanniterkirche zeigt: "Dem Ort auf der Spur" von Arno Egger und Karin Guldenschuh. Beziehbar auf der Website.