Ingrid Böhler: Gebaute NS-Geschichte am Beispiel des Dornbirner Rathauses

Rathauserweiterung 1940 © Stadtarchiv Dornbirn STAD Sign. 60517-252__cleanup.jpg
Eventdetails
Dornbirn, Rathaus, Dornbirn
Fr. 17.Mai 2024, 17:00 - 18:00 Uhr

Ingrid Böhler erläutert im Rahmen der Führung die Baugeschichte des zwischen 1939 und 1941/42 errichteten Teils des Rathauses.Das Dornbirner Rathaus ist ein historisch gewachsenes Ensemble, dessen ältester Teil Mitte des 19. Jahrhunderts bezogen wurde. Der markanteste Bauteil jedoch entstand für die Kreisleitung der NSDAP. Mit diesem Bauprojekt, das in die Hände des „Bödele-Architekten“ Hugo Wank gelegt worden war, verbanden sich zwei ehrgeizige Absichten der lokalen NS-Eliten: einerseits wollten sie Dornbirn politisch aufwerten, andererseits verstanden sie das neue Kreisgebäude als Chance, das Stadtzentrum umzugestalten.Im Rahmen der Führung wird die Baugeschichte des zwischen 1939 und 1941/42 errichteten Teils des Rathauses erläutert. Auch die nicht realisierten Umbaupläne für das Stadtzentrum werden vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit dem Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg im Hinblick darauf, dass es ein „Erbstück“ aus der NS-Zeit ist. Veranstalter: Institut für Zeitgeschichte Uni Innsbruck und Stadtmuseum Dornbirn - Referierende: Ingrid Böhler - Treffpunkt: Haupteingang des Rathauses, Rathausplatz 2, Dornbirn. Anmeldung unter:
Stadtmuseum Dornbirn - T +43 5572 306 4911 -E stadtmuseum@dornbirn.at - Beitrag: € 5,–