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Ausstellung: Romana Hagyo & Silke Maier-Gamauf | Hering und die Fluse

Eventdetails
Bregenz

Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf:

„Donna Haraways Ansatz des „making kin“ folgend, verstehen wir unter „Körpern“ nicht nur menschliche Körper, sondern auch Pflanzen, Bäume, Erde und Hügel. Wir erproben, inwiefern die wechselseitige Bezugnahme aller Arten hilfreich sein kann, um Geschlechterbilder zu queeren. Donna Haraway konzipiert unter dem Begriff des „Sich-verwandt-Machens“ ein Mit-Werden quer durch die Arten, ein Sich-Aufeinander-Beziehen unterschiedlicher Spezies der Erde mit dem Ziel, unruhig zu bleiben. Unsere fotografische Bezugnahme auf menschliche, pflanzliche und tierische Körper versteht sich als Annäherung. Wir falten, ziehen, bewegen, umkreisen und betrachten.“

 

Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf arbeiten seit 2014 mit gemeinsamer Autorinnen-schaft an künstlerischen Projekten, die das Verhältnis zwischen Raum und Geschlecht fokussieren. Die Projekte inkludieren inszenierte Fotografie, Rauminstallationen, Workshops, Stadtrundgänge. In den Jahren 2018 - 2021 haben sie unter anderem im Architekturforum Oberösterreich, in der Notgalerie Wien, im Künstlerhaus Friese Hamburg, Mz* Balthazar’s Lab Wien, dem Museum of Modern Art (Ljubljana) und der Galerie Forum (Zagreb) ausgestellt. Sie wurden 2019 mit dem Gabriele Heidegger Preis der Stadt Linz ausgezeichnet. Im Jahr 2020 ist die Publikation: Romana Hagyo in künstlerischer Zusammenarbeit mit Silke Maier-Gamauf: Über das Wohnen im Bilde sein bei Passagen Verlag Wien erschienen.