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Bodensee-Vorarlberg

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Bodensee

Geschichte
Das Becken des heutigen Bodensees hat sich während der Würm-Eiszeit gebildet. Vor ungefähr 115.000 und 10.000 Jahren formte der Rheingletscher die Landschaft so, dass der Bodensee entstehen konnte.
Besiedelt war das Gebiet des Sees bereits ab 3.000 vor Christus. Zu dieser Zeit entstanden die ersten Pfahlbausiedlungen am Ufer. Zwischen 800 und 400 vor Christus siedelten sich Kelten am Seeufer an. Wo sich heute Bregenz befindet, entstand damals eine der bedeutendsten keltischen Siedlungen. Um 50 vor Christus wurde das Gebiet um den See von den Römern erobert. Im Zuge der Eroberung gab es eine große Seeschlacht auf dem Bodensee bei der sich die Bregenzer Kelten den Römern geschlagen geben mussten. Die heutige Stadt Bregenz wurde dadurch auch zum wichtigsten Ort der Römer.

Nach deren Rückzug wurde die Region im dritten Jahrhundert von Alemannen besiedelt. Ab dem 7. Jahrhundert entstanden rund um den Bodensee Zentren der christlichen Welt. Im Zuge dessen wurden mehrere Klöster gegründet. Eine erneute Seeschlacht fand im Dreißigjährigen Krieg statt, als sich die Österreicher und Schweden gegenüber standen. Nach Ende des Krieges erlebt das Klosterleben rund um den See eine neue Blüte.

Seit dem 19. Jahrhundert erlebte die Gegend des Sees einen Aufschwung als Schnittpunkt wichtiger Verkehrslinien. Mit dem Aufkommen der Schifffahrt wurde diese Entwicklung bestärkt.

Daten und Fakten
Zwei selbständige Seen bilden den Bodensee, der Obersee und der Untersee, sowie einem sie verbindenden Fluss, den Seerhein. Die Oberfläche des Sees erstreckt sich auf 536 km², wobei der Obersee eine Fläche von 473 km² umfasst und der Untersee 63 km². Somit ist der Bodensee (nach dem Genfersee) der größte Binnensee in Westeuropa. Die größte Breite hat der See zwischen Friedrichshafen und Arbon mit 14 km und seine größte Länge zwischen Ludwigshafen und Bregenz mit 63 km. Insgesamt hat der Bodensee somit eine Uferlänge von 273 km. Davon liegen 173 km in Deutschland, 28 km in Österreich und 72 km in der Schweiz. Der Hauptzufluss des Obersees ist der Alpenrhein, der Abfluss bildet der Seerhein, dieser ist wiederum der größte Zufluss des Untersees. Der Abfluss des Untersees ist der Hochrhein. Sowohl der Alpen- als auch der Seerhein vermischen sich nur bedingt mit dem Wasser des jeweiligen Sees und durchströmen die Seen in meist gleichbleibenden Bahnen.

Lebensraum
Der Bodensee ist in der kalten Jahreszeit ein wichtiges Überwinterungsgebiet für ungefähr 250.000 Vögel. Unter ihnen sind Alpenstrandläufer, Großer Brachvogel und Kiebitz. Im Spätherbst wird der See auch von zahlreichen Seetaucher, Prachttaucher, Sterntaucher sowie einzelne Eistaucher besiedelt. Der Bodensee ist darüber hinaus ein bedeutender Rastplatz während des Vogelzuges. Insgesamt wurden bisher 412 verschiedene Vogelarten am Bodensee und den ihn umgebenden Naturschutzgebieten nachgewiesen.

Im See gibt es an die 35 verschiedene Fischarten. In den zahlreichen Naturschutzgebieten rund um den See (u. a. Rheindelta, Eriskircher Ried, Wollmatinger Ried, Halbinsel Mettnau) kommen botanische Raritäten vor: Sibirische Schwertlilie, Lungen-Enzian und Knabenkrautarten.

 

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